Tägliche Umsatzverluste stoppen!

Vorwort

Nicht erst seit gestern liegen Kosteneinsparungen im der Trend der Zeit. Scheinbar gilt diese Devise nicht nur in modernen Autohäusern sondern auch bei herkömmlichen Reparaturbetrieben. Oftmals wird dabei jedoch übersehen, dass Kosteneinsparungen niemals neue Umsätze generieren werden.

In Zeiten in denen erste Autohersteller bereits die Wartungsintervalle vollständig abgeschafft haben und auch alle anderen Hersteller den Neuwagenverkauf per Direktvermarktung zur obersten Priorität ausgerufen haben, ist das Erwirtschaften von neuen Umsätzen mit guten Margen insbesondere im Autohaus  aber auch im Reparaturbetrieb wichtiger denn je.

Schwachstellen erkennen

Neue Umsatzquellen selber sind oftmals schwer zu finden oder häufig nur mit erheblichen finanziellen Vorleistungen zu erschließen. Von daher bietet es sich vielmehr an, bereits vorhandene Umsatzquellen besser auszubauen. Häufig gleitet dieses Vorhaben bei vielen Unternehmern allerdings in die Suche nach Einsparmöglichkeiten ab. Das bringt jedoch ganz sicher keine neuen Umsätze!

Eines der am meisten unterschätzten Geschäftsfelder in Autohäusern und Reparaturbetrieben sind tatsächlich die Unfallschäden. Allerdings bleiben hier regelmäßig die größten Teile des Umsatzes und noch viel größere Anteile der Marge unerkannt und ungenutzt.

Das Thema „Unfallschaden“ wird in den Reparaturbetrieben häufig sogar als sehr lästig empfunden, da es zu häufigen Abrechnungsproblemen führt. Die Ursache für diese Abrechnungsproblematiken ist allerdings hausgemacht.

Erfahren Sie im Folgenden die drei häufigsten Ursachen für entsprechende Einbußen und Ausfälle im Unfallschadengeschäft sowie deren Lösungen.

1: Es fehlt regelmäßig an einer wirklich qualifizierten Begutachtung.

2: Die betrieblich vorgegebene Preisstruktur für Unfallschäden vieler Autohäuser ist weder betriebswirtschaftlich noch marktgerecht durchdacht.

3: Die Kundenberater bekommen weder geeignete Schulungen, noch das notwendige Handwerkszeug für Unfallschadenmanagement bereitgestellt.

(Unter)qualifizierte Begutachtung

Gutachten ist nicht gleich Gutachten. Aber auch Sachverständige unterscheiden sich oftmals sehr in ihrem Können, Wissen, Geschick und der entsprechenden Umsetzung. Der Beruf des Sachverständigen unterliegt keiner Berufsordnung und ist somit auch nicht geschützt.

Viele Sachverständige können tatsächlich nicht erklären, auf welcher technischen und rechtlichen Lage sie ihre Entscheidungen fällen. Schlimmstenfalls heißt es sogar „weil die Versicherung das so verlangt“. Ein Gutachten hat jedoch die Gesetzeslage, Rechtsprechung und Herstellervorschrift wiederzugeben; nicht den Willen der am Schadenprozess Beteiligten. Vielen Sachverständigen ist dieser Umstand jedoch nicht einmal ansatzweise bekannt, da diese durch Versicherungen oder deren Partnerorganisationen ausgebildet wurden.

Lösungsweg:

Um vorhandene Strukturen zu stützen und Geschäftsbeziehungen zu stärken, bietet es sich für alle Autohäuser und Reparaturbetriebe, diee Nutzer von IMD-CONNECT sind an, hier auch den eigenen Sachverständigen mit einzubinden. Neben einem vollwertigen Zugang für Ihren Sachverständigen gibt es hier auch entsprechende Fortbildungs- und Qualifizierungsangebote für diesen, um entsprechende Schwachstellen einfach und nachhaltig zu beseitigen. Hiervon profitieren nicht nur die Reparaturbetriebe, sondern auch die entsprechenden Sachverständigen.

Betriebliche Preisstruktur

Die aus der Kostenstruktur folgenden Verrechnungssätze und Zuschläge, welche der Sachverständige im Gutachten verwendet, werden vom Autohaus vorgegeben.

Häufig ist allerdings in der Preisgestaltung kein Schema erkennbar, welches auf eine ernsthafte betriebswirtschaftliche Grundlage zurückzuführen ist. Hier kann natürlich nicht auf eine allgemein gültige Kosten- oder Preisliste zurückgegriffen werden, die bundesweit für jedes Autohaus gültig wäre.

Individuelle regionale Marktrecherche ist die unverzichtbare Grundlage für solche Preisgestaltungen. Immer wieder gibt es Preisgestaltungen zum Beispiel bei Lackierkosten, wo unwissentlich weit unter jeglichen Selbstkosten kalkuliert wird, da das Zusammenspiel von Lacklohn und Lackmaterial nicht bekannt ist. So gibt es tatsächlich Autohäuser, die nach Abzug der Materialkosten für unter 40 Euro die Stunde arbeiten.

Lösungsweg:

Für alle Nutzer unser intuitiv zu bedienenden Onlinesoftware IMD-CONNECT besteht die einfache und effektive Möglichkeit sich eine entsprechende Markt und Umfeldanalyse erstellen zu lassen. Diese beinhaltet neben allen Auswertungen konkrete Ergebnisse, die unmittelbar adaptiert werden können um eine optimale Wirtschaftlichkeit sicher stellen zu können. Grundsätzlich ist es sinnvoll, eine solche Analyse alle 1-2 Jahre erneut erstellen zu lassen um allen Marktveränderungen zeitnah zu entsprechen.

Kein Werkzeug für Kundenberater?

Jeder KFZ-Mechatroniker bekommt passend zu den Fortbildungen selbstverständlich auch die passenden Werkzeuge für seine neuen Aufgabengebiete. Wie sollte es auch anders funktionieren?

Bei Kundenberatern, die im Reparaturbetrieb für das Unfallschadenmanagement zuständig sind, schaut es da allerdings meist ganz anders aus. Hier kann der Mitarbeiter sich schon glücklich schätzen, wenn er überhaupt eine entsprechende Fortbildung bekommt. Über die Investition in das dazugehörige Werkzeug wird allerdings kein Gedanke verschwendet.

Daher wirkt es nahezu grotesk, wenn dann regelmäßig der ausbleibende Erfolg im Unfallschadenmanagement ernsthaft auf Seiten der Kundenberater gesucht wird!

Was wäre wohl das Arbeitsergebnis eines KFZ-Mechatronikers nach einem Lehrgang für Achsvermessung, wenn anschließend in keinen entsprechenden Achsmesstand investiert würde? Zu sagen „aber du weißt doch wie es geht“ nutzt dem Mechatroniker dann herzlich wenig. Aber in einer ähnlich misslichen Lage befinden sich Kundenberater nach einem Lehrgang für Unfallschadenmanagement, wenn ihnen kein entsprechendes Werkzeug zur Verfügung steht.

Lösungsweg:

Mit IMD-CONNECT steht Kundenberatern in Autohäusern und Reparaturbetrieben das optimale Handwerkszeug für Unfallschadenmanagement bereit. Unfallschaden- und Reparaturmanagement in IMD-CONNECT.PRO sowie der dazugehörigen interaktiven Mitarbeiter- und Kundenapp IMD-CONNECT.APP bietet die regelmäßige und einfach strukturierte Rechtssicherhei,t welche die Voraussetzung für eine erfolgreichen Kostenabrechnung darstellt.

Unfallschadenmanagement ist grundsätzlich eine Teamarbeit aller am Prozess beteiligten Parteien und Personen, bei der das schwächste Glied der Kette das Endergebnis maßgeblich bestimmt.